Wer hat’s erfunden?


Im September des Jahres 2018 hat die MTU Friedrichshafen als Konsortialführer einen Fördermittelbescheid über 19 Mio.€ Zuschuss für das MethQuest Forschungsvorhaben (Gesamtbudget 32 Mio.€, Laufzeit bis Mitte 2021) vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erhalten.

Anscheinend ist sowohl der MTU, sämtlichen Beteiligten (27 namhafte Partner) als auch dem Bundeswirtschaftsministerium entgangen, dass EXYTRON bereits seit 2011 über erteilte internationale Patente einen großen Teil des Projekts abdeckt. So wird beispielsweise im Teilprojekt MethPower – vgl. www.methquest.de – versucht, Blockheizkraftwerke (BHKWs) mit Methan emissionsfrei zu betreiben. Ein derartiges BHKW lief bereits 2014/2015 auf den EXYTRON Testständen in Rostock und wir liefern diese Blockheizkraftwerke bereits seit dem Jahr 2015 an Kunden aus. MTU wurde sogar – nach der Unterzeichnung einer Verschwiegenheitsvereinbarung im August 2018 – hierüber von uns vor dem Erhalt des o.a. Fördermittelbescheids informiert und fragte sogar hinsichtlich einer Besichtigung  bei unserem Kunden, den Stadtwerken Augsburg, an.

Die hierzu angemeldeten weltweiten Patente der MTU (u.a. WO 2018234325 A1) wurden daher natürlich erwartungsgemäß durch die Patentprüfung – u.a. durch das Europäische Patentamt, vgl. auch PCT/EP2018/066297, Prüfung vom 24.12.2019 – als weitgehend aussichtslos bewertet.

Eine bessere Recherche hätte hohe Kosten und erhebliche Steuergelder einsparen und die innovative Qualität von industrieller Forschung in Deutschland sicherstellen können.

 

Diese Rubrik werden wir ständig fortsetzen. Sie werden überrascht sein, wie viele – auch Weltunternehmen – unsere Ideen kopieren wollen.

 

SHARE THIS POST